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Begriffsdefinitionen,
Kontexte und Akteure
Übergang zur Nachhaltigkeit
Sustainability Transition
Literatur
Dekarbonisierung 2050/2100

Die Entkarbonisierung bezeichnet die Umstellung vor allem des Energiesektors zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft. Die Vertreter der Industriestaaten (G-7) haben 2015 beim Gipfel im Schloss Elmau erklärt, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 40 % bis 70 % im Vergleich zum Jahr 2010 zu reduzieren und die Weltwirtschaft bis 2100 zu dekarbonisieren.

Klimaneutralität bis 2050

Klimaneutralität bedeutet, ein Gleichgewicht zwischen Kohlenstoffemissionen und der Aufnahme von Kohlenstoff aus der Atmosphäre in Kohlenstoffsenken (Böden, Wälder, Ozeane) herzustellen.

Die CO2-Emissionen müssen verringert werden, um das Klimaneutralitätsziel zu erreichen. Mit dem Europäischen Klimagesetz verpflichtet sich die EU, bis 2050 klimaneutral zu werden. Mithilfe des Grünen Deals soll Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent werden.

Fragen zu global denken und lokal handeln
  • Wie werden diese Ziele von der Bundesregierung umgesetzt?
  • Welche Rolle spielt das Land Baden-Württemberg und die Landesregierung?
  • Welchen Handlungsspielraum hat der Neckar-Odenwaldkreis?
  • Welches sind die lokalen Pioniere der Transformation zur Nachhaltigkeit?
  • Was kann ich als einzelner tun und beeinflussen (in der Familie, in der Schule, in meiner Gemeinde?

 

Der Begriff der Nachhaltigkeit wurde 1713 vom sächsischen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz eingeführt. 1987 schlug die Brundtland-Kommission für die VN eine nachhaltige Entwicklung mit dem Ziel vor, „die Bedürfnisse der Gegenwart zu erfüllen, ohne die Fähigkeit künftiger Generationen zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse zu gefährden.“

Beim Erdgipfel von Rio (1992) wurden 6 Dokumente zur globalen Umwelt- und Entwicklungspolitik verabschiedet: a) Rio-Deklaration, b) Wald-Deklaration, c) Klimarahmenkonvention, d) Konvention über die biologische Vielfalt (Biodiversitätskonvention), e) Mandat für die Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation, und f) Agenda 21. Der G-7 Gipfel im Schloss Elmau (2015) strebte bis 2100 eine dekarbonisierte Weltwirtschaft an.

Auf der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (2012) beschlossen die UN-Mitgliedstaaten die Entwicklung weltweit geltender konkreter Ziele für mehr Nachhaltigkeit bis 2030. Bis 2050 strebt die Europäische Union im European Green Deal das Ziel der Klimaneutralität an.

In Deutschland ist eine vielfältige Strukturveränderung zur Senkung der CO2 Emissionen (Energiewende) im Gang:

  • Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 (Ersetzung durch erneuerbare Energien);
  • Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038;
  • Ausbau der erneuerbaren Energien und Erhöhung der Energieeffizienz.

Inzwischen hat die Verkehrswende begonnen durch den

  • Übergang zur Elektromobilität durch Ablösung des Verbrennungsmotors;
  • Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in einigen Industriesektoren (Verkehr, Zement, Stahl u.a.).

Weitere tiegreifende Veränderungen stehen bevor:

  • Agrarwende: Ausbau der ökologischen Landwirtschaft;
  • Wandel des Lebenstils (Ernährung, Urlaub etc.).

Diese Veränderungen fallen in das aktive Berufsleben der heutigen Schülerinnen und Schüler und der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Ziele der Schülerpreise und des Wissenschaftspreises

Die Schülerpreise und der Wissenschaftspreise sollen Sensibilität und Problembewusstsein für die Folgen des Umwelt- und Klimawandels in unserem Leben schaffen.

Sie sollen Neugierde und Motivation zu einem Nachdenken über die globalen Herausforderungen und zur Suche nach praktischen lokalen Antworten und Lösungen fördern.

Die Preisträgerinnen und Preisträger aus der Wissenschaft (vor allem aus Staaten des globalen Südens) sollen eine Diskussion und Empathie für andere Kulturen und deren Antworten auf die Frage eines friedlichen Wandels von Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen.

 

Verkehrswende in Deutschland

Agrarwende in Deutschland

Europäisches Klimagesetz

Bundes-Klimaschutzgesetz

Der Klimaschutzplan 2050 – Die deutsche Klimaschutzlangfriststrategie

Europäische Klimapolitik Europäischer Grüner Deal

Energiewende in Deutschland

Zum Gedenken an den 75 jährigen Frieden

Friedensforschung

Globaler Umweltwandel

Übergang zur Nachhaltigkeit

Ökologische Friedenspolitik

Friedensökologie

Das Anthropozän

 

Diese Begriffe folgen bei Bedarf::

Klimawandel Ozonloch

Bodenerosion, Versteppung und Verwüstung

Wasserkrise, -mangel und -verschmutzung

Rückgang der Biodiversität

Verschmutzung der Meere

Bevölkerungsentwicklung und -projektionen

Urbanisierung und Klimawandel

Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030


Dieser anspruchsvolle Band bietet einen theoretischen Rahmen für Studien zum Übergang zur Nachhaltigkeit: Grin, John; Rotmanns, Jan; Schot, Johan, 2010: Transitions to Sustainable Development. New Directions in the Study of Long Term Transformative Change (New York, NY—London: Routledge).

Mehr dazu in der elektronischen Bibliothek

   

Der WBGU-Bericht von 2011 bietet einen breiten Analyserahmen für Wissenschaft und Politik. WBGU, 2011: World in Transition—A Social Contract for Sustainability (Berlin: German Advisory Council on Global Change, July 2011). Dieses Buch kann man hier
auf deutsch kostenlos herunterladen.
   
Dieses wissenschaftliche Handbuch verknüpft die Nachhaltigkeitsforschung mit dem Nachdenken über einen nachhaltigen Frieden in der Politik. Hans Günter Brauch, Úrsula Oswald Spring, John Grin, Jürgen Scheffran (Eds.): Handbook on Sustainability Transition and Sustainable Peace. (Heidelberg – New York – Dordrecht – London: Springer-Verlag, 2016).
Siehe in der elektronischen Bibliothek.

Übergang zu mehr Nachhaltigkeit

European Green Deal

Forschungsnetzwerk zum Übergang zur Nachhaltigkeit – STRN

Hinweise auf Veranstaltungen, Podcasts und Videos anderer Organisationen

Veinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), Berlin
VDW-Podcast: Einer muss es ja machen

  • Folge 1: Klimawandel verstehen mit Klimaforscher Prof. Grassl
  • Folge 3: Klimagerechtigkeit jetzt! mit Luisa Neubauer und Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker"

 

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