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Aktuelle Presseerklärung und
Ankündigungen der HGB-Stiftung
Aktueller Pressebericht über Aktivitäten
der HGB-Stiftung
Wichtige Termine (bitte vormerken)

Aushang zur 2. Runde des Schülerpreises 2022/2023
2. Schülerpreis der HGBS im Neckar-Odenwald-Kreis 2022/2023

Aushang (Auszug)

  • Bis 28.10. 2022 Erklärung der Mitwirkung der Gymnasien und Übermittlung der Bücherwünsche.
  • Bis 5.6.2023 sollten alle Gruppen- bzw. Abschlussarbeiten der Schülerinnen und Schüler an die Stiftung geschickt werden.
  • Bis zum 30.6.2022 sollen alle Arbeiten von der Jury bewertet und die Preisträger(innen) jeder Schule ausgewählt werden.
  • Am 14.7.2023 werden die Preise in einer Feier an die prämierten Schülerinnen bzw. Schüler bzw. Arbeitsgruppen in der Alten Mälzerei in Mosbach vergeben werden.

Bedingungen, Themen und Formate für die Mitwirkung

Für die zweite Ausschreibung 2022/2023 gelten wieder folgende Rahmenbedingungen:

  • Jede Schule kann zwischen einer Vielfalt von Formaten auswählen. Neben wissenschaftlichen Arbeiten sind auch künstlerische Arbeiten, oder eine Audio- oder Video-Reportage möglich. In jeder Schule sollten die Mitwirkenden eine Entscheidung über die jeweiligen Modalitäten treffen.
  • Einreichung von einer oder mehreren Gruppenarbeiten und/oder Einzelarbeiten sind für jede Schule möglich. Jede Schule sollte bis zu 5 Arbeiten einreichen, wofür jeweils pro Schule ein Preis vergeben wird, der aufgeteilt werden kann.
  • Die unmittelbare Einbindung in den Unterricht in einer Jahrgangsstufe ist erwünscht.
  • Als Umfang werden bei Einzelarbeiten bis zu max. 30 Seiten bzw. 5000 Worte in deutscher Sprache mit Belegen empfohlen.

Mögliche inhaltliche Themen sind in dem aktualisierten Konzeptpapier für den Schülerpreis genannt, die für diese 2. Ausschreibung als Anregungen gelten sollen. Vorrangiges Ziel ist es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schule zu treffen und zu fördern.

Das Ziel ist kein Wettbewerb zwischen den Schulen, sondern die Förderung der Motivation der Schülerinnen und Schüler und der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer an allen mitwirkenden Schulen, die im Schuljahr 2022/2023 eine oder mehrere Gruppenarbeiten bzw. Einzelarbeiten vorbereiten und betreuen.

Das Ziel der fördernden Mosbacher Stiftung ist es, einen gemeinsamen Diskussionsprozess zwischen den fünf allgemeinbildenden Gymnasien im Neckar-Odenwald-Kreis zur Suche nach Antworten auf und Lösungen für zentrale neue Herausforderungen unserer Schülerinnen und Schüler in den kommenden Jahrzehnten zu fördern.

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Schülerpreise sollen als Auszeichnung erhalten:

  • eine Urkunde
  • einen Geldpreis für die Preisträgerinnen und Preisträger in Höhe von 200€ pro Schule
  • Die prämierten Arbeiten sollen auf der Webseite der Stiftung mit Fotos der Preisträgerinnen und Preisträger veröffentlicht werden. Die Verleihung des 1. Schülerpreises ist dokumentiert unter:.

Jede Schule erhält zu Beginn jedes Wettbewerbs von der HGBS eine Bücherspende in Höhe von 200 €, die von den Schulträgern und einem Sponsor verdoppelt wird und durch eine Bücherspende des Stifters in Höhe von ca. 100 € auf insgesamt 500 € pro Schule erhöht wird.

Zusammensetzung der Jury (bis zu 6 Mitglieder)

  • Hans Happes und Hans Günter Brauch (für den Stiftungsvorstand der HGBS)
  • Je eine Lehrkraft der bis zu mitwirkenden Schulen.

Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Jury wählt die Preisträgerinnen und Preisträger der teilnehmenden Gymnasien aus.

 

Er denkt die großen Themen voraus – und zusammen

Der Mosbacher Politologe und Friedensforscher Dr. Hans Günter Brauch wird heute 75 – Auch im Ruhestand forscht er weiter Mosbach. (frh)

Es dürfte in der Geschichte noch nicht viele Mosbacher gegeben haben, die es als Wissenschaftler bis nach Harvard geschafft haben. Der in Reichenbuch gebürtige Privatdozent Dr. Hans Günter Brauch war an zahlreichen renommierten Hochschulen weltweit tätig und lehrte bis 2012 an der Freien Universität Berlin am Otto-Suhr-Institut. Im Ruhestand ist er als fünffacher Reihenherausgeber und Stiftungsgründer weiter aktiv. Heute feiert der Politologe und Friedensforscher in Mosbach seinen 75. Geburtstag.

Ein gewöhnliches, „entspanntes“ Geburtstagsfest würde aber nicht zum Jubilar passen. Stattdessen verleiht seine Stiftung am Ehrentag in der Alten Mälzerei erstmals die an Gymnasien im Landkreis ausgeschriebenen Schülerpreise rund um den Themenkomplex Frieden und Ökologie. Im Zentrum steht das „Anthropozän“, das etwa so viel wie „Menschenzeitalter“ bedeutet. Geprägt wurde der Begriff von dem verstorbenen niederländischen Nobelpreisträger Paul J. Crutzen, mit dem Brauch freundschaftlich verbunden war.

„Wenn man sein Leben lang mit Leidenschaft an diesen Zukunftsthemen geforscht hat und sollte dann plötzlich aufhören, würde einem das nicht guttun“, beschreibt Brauch. Es sei eben der Antrieb, weiterzumachen, so lange es die Gesundheit erlaubt. Mit seiner Partnerin, Professorin Ursula Oswald Spring, lebt Brauch mittlerweile einige Monate eines jeden Jahres in Cuernavaca in Mexiko.

Über 150, meist englischsprachige Bücher hat er alleine seit dem Renteneintritt herausgegeben. Die von ihm herausgegeben Monografien, Sammelwerke und Reihen genießen in Fachkreisen weltweit hohe Nachfrage – sogar in die chinesische Sprache wurden einige davon übersetzt. Tausende von Medien enthält die Bibliothek seines Privathauses in der Alten Bergsteige, das später einmal als „Haus des Wissens“ zum Stiftungsgebäude werden soll.

Politologe, Friedensforscher, Buchautor: Der Mosbacher Dr. Hans Günter Brauch feiert heute 75. Geburtstag. Foto: frh

Seit jeher zeichnet sich der Forschungsansatz Brauchs dadurch aus, „zusammen und voraus“ zu denken. Dabei organisierte er schon früh die Entstehung von interdisziplinären Netzwerken. „Bis 1978 hatte ich nie etwas über Klimawandel und Treibhauseffekt gehört“ bekennt er und zeigt dabei auf, wie spät diese existenziellen Fragen überhaupt erst im Bewusstsein der Menschheit gelangt sind. Die von ihm darauf basierend ausgeformte „Friedensökologie“ beschreibt den Erhalt natürlicher Ressourcen als Lebensgrundlage sowie deren Verteilung zwischen den Völkern.

„Mit dem Beginn des Krieges in der Ukraine musste ich ein laufendes Buchprojekt stoppen, weil die Voraussetzungen über den Haufen geworfen waren“, deutet Hans Günter Brauch auf eine „neue Welt“. Die Grundlage zur Bewältigung immenser Herausforderungen sei das Wissen. Und die junge Generation, die engagiert für ihre Zukunft kämpft. Aus seiner Sympathie für die Bewegung „Fridays for Future“ sowie die Mahnwachen gegen den Krieg, bei der er in Mosbach kürzlich auch als Redner auftrat, macht der Sozialdemokrat dabei keinen Hehl.

Fast schon kurios erscheint es, dass ihm durch die jüngsten weltpolitischen Geschehnisse ein altes Manuskript aus seiner Zeit in Harvard wieder in Erinnerung kam. Ein englischer Diplomat hatte dort Mitte der 70er-Jahre in einem Vortrag die Zusammenhänge zwischen Umwelt- und Sicherheitspolitik angedeutet. Militärische Abrüstung gehörte zu Brauchs Schwerpunkten, in denen er promovierte und später die Lehrbefugnis erhielt. Über 45 Jahre danach erkennt er eben darin einen „Schlüssel“ zu neuen Forschungsräumen. Erneut könnten darüber bisher eher isoliert betrachtete Teilgebiete der Weltpolitik auf die neuen Zeiten hin „zusammengedacht“ werden.

Der Friedensforscher aus Mosbach wird sich weiter den großen Themen und großen Fragen der Zukunft stellen. In der Gegenwart gratuliert die RNZ Hans Günter Brauch zum 75. Geburtstag.

© Rhein-Neckar Zeitung | Mosbacher Nachrichten | REGION MOSBACH, Montag, 6. Dezember 2021, Seite 4

Jetzt sind die Schüler am Zug

Hans Günter Brauch-Stiftung spendet vier Gymnasien Bücher im Wert von 3000 Euro - Schülerwettbewerb zum Thema Frieden und Ökologie

Zur Übergabe der Bücherpakete konnte Hans Günter Brauch (5.V.I.) neben den Schulleitern aus Mosbach, Buchen und
Osterburken auch Landrat Dr. Achim Brötel (7.V.I.), OB Michael Jann (8.V.I.), Hans Happes (r.), GeorgNelius (6.v.I. )und
Bernhard Bischof (4.v I.) begrüßen. Foto: Lahr

Von Peter Lahr

Mosbach. Es wirkte wie ein regionaler Schulkongress, als sich am Freitagvormittag gleich vier Schulleiterinnen und Schulleiter in der Bibliothek von Dr. Hans Günter Brauch trafen. Der Gründer der nach ihm benannten „Stiftung für Frieden und Ökologie im Anthropozän“ begrüßte zudem Landrat Dr. Achim Brötel, Mosbachs OB Michael Jann und Bernhard Bischof, den Vorsitzenden des Lions-Clubs Madonnenland. Als „Startschuss“ für den erstmals ausgelobten Schülerwettbewerb überreichte die Stiftung Bücher im Wert von 3000 Euro an die Gymnasien in Mosbach, Buchen und Osterburken. Nun sind die Schülerinnen und Schüler am Zug und können ihre selbst gewählten Themen rund um Nachhaltigkeit und Klimawandel bearbeiten.

„Wir möchten die Motivation der Jugend mit geistiger Nahrung fördern“, unterstrich Brauch und bedankte sich bei den unterschiedlichen Förderern des Projekts. War er ursprünglich von Bücherpaketen zu 200 Euro je Schule aus gegangen, so habe die Stadt Mosbach den Betrag verdoppelt. Weitere Förderer so - wie das Ausreizen seiner Autorenrabatte hätten schließlich zu den ansehnlichen Grundbeständen für die vier Schulbibliotheken geführt. Die Bücherpakete er füllten bereits individuelle Wünsche der angehenden Wettbewerbsteilnehmer. So beschäftige sich das Auguste-Pattberg-Gymnasium (APG) mit dem Kalten Krieg, während das Nicolaus-Kistner-Gymnasium (NKG) zum Thema „Biomasse“ recherchieren wolle.

Nach dem Motto „Global denken, lokal handeln“ sei nicht nur der Wettbewerb konzipiert. Vor Ort, nämlich in der 50 000 Bücher umfassenden Bibliothek, könnten die Schülerinnen und Schüler ebenfalls ab Frühling forschen. Zudem sei man derzeit dabei, ein Kuratorium aufzubauen, um gemeinsam die nächsten Schritte auf dem Weg zum Stiftungshaus zu konkretisieren. Brauch schwebt ein „Haus des Wissens“ vor, wie es bereits das „Buchener Modell“ 1920 vormachte. Damals, am Ende der Spanischen Grippe, erwarb die Stadt Buchen 2000 Bände zur Regionalgeschichte und erweiterte die „Gelehrtenbibliothek“ in der Zwischenzeit auf 10 000 Einheiten.

In den Kernthemen Frieden und Ökologie sah Landrat Brötel eine „immer lauter tickende Zeitbombe“. Die Bücherspende der Stiftung bilde die Vorstufe und „operative Mission“ für den 2022 startenden Schülerwettbewerb. Die wohl ambitionierteste Aufgabe bestehe darin, die riesige Bibliothek und das Archiv dauerhaft zu erhalten und zugänglich zu machen, wie es das „persönliche Lebensvermächtnis“ des Stifters vorsehe.

„Ich war von der Idee spontan begeistert und erschlagen von der Menge und der Qualität der Bücher und Zeitschriften“, erklärte Michael Jann. „Wir sind dabei, das Projekt zu unterstützten“, unterstrich der Rathauschef. Den Worten Taten folgen zu lassen, werde aber nicht zuletzt eine logistische Herausforderung. „Wir haben die Kinder und Jugendlichen in der Region im Fokus“, bekräftigte Bernhard Bischof. Der Lions-Club Madonnenland zähle 20 aktive Mitglieder zwischen Hardheim und Limbach und erwirtschafte mithilfe diverser Aktivitäten rund 50 000 Euro im Jahr. „Gerne unterstützen wir die Stiftung, denn das hier ist nachhaltig“, so Bischof.

„Ich habe Schüler und Lehrer gesehen, die von dem Thema infiziert sind“, beschrieb Hans Happes, ehemaliger Schulleiter des NKG und nun Kontaktmann der Stiftung, die gute Resonanz. Generell werde die Jugend in den Medien oft schlecht dargestellt: „Die wollen nicht nur feiern, die machen sich Gedanken über ihre Zukunft und die ihrer noch gar nicht geborenen Kinder.“

Dass sich die Stiftung noch in der Anfangsphase befinde, wusste Georg Nelius. Der ehemalige Landtagsabgeordnete und Lehrer möchte Schritt für Schritt die Basis verbreitern. „Heute ist der Tag der Schüler“, unterstrich Nelius, bevor Dr. Thomas Pauer (APG), Jochen Schwab (Burghardt-Gymnasium Buchen), Regina Krudewig-Bartel (Ganztagsschule Osterburken) und Jochen Herkert (NKG) die Buchspende entgegennahmen.

Info: www.hgb-stiftung.de

 

© Rhein-Neckar Zeitung | Mosbacher Nachrichten | REGION MOSBACH, Dienstag, 9. November 2021, Seite 5

Die Jugendlichen von heute gehen tiefer

Vier Schulen beteiligen sich am Zukunftspreis der „Hans-Günter-Brauch-Stiftung für Frieden und Ökologie im Anthropozän“

Mit einem erstmals ausgeschriebenen Schülerpreis will die Hans-Günter-Brauch-Stiftung die Jugend zum Nachdenken
über Nachhaltigkeit anregen. Mit dabei im Stiftungsboot sind neben Gründer Hans Günter Brauch (Mitte) Hans Happes (l.)
und Georg Nelius (r.). Foto: Peter Lahr

Von Peter Lahr

Mosbach. „Mein Ziel ist es, die Sachen zusammenzudenken zu einer ökologischen Friedenspolitik. Denn die Schüler von heute stehen vor einer immensen Herausforderung“, bringt es Hans Günter Brauch auf den Punkt, worum es bei dem neuen Schülerpreis der nach ihm benannten und von ihm gegründeten „Stiftung für Frieden und Ökologie im Anthropozän“ (HGBS) geht.

Der umtriebige Mosbacher Publizist hat mit dem ehemaligen Mosbacher Schulleiter Hans Happes und dem ehemaligen Lehrer und Landtagsabgeordneten Georg Nelius zwei Experten ins Boot geholt, um den ersten Schülerpreis auf den Weg zu bringen. Erste Auftaktgespräche fanden bereits an vier Schulen in der Region statt. Nun werden Bücherlisten erstellt und nach der Übergabe der Buchgeschenke gehen die Jugendlichen an die Recherche. Denn bereits Mitte nächsten Jahres soll der erste Schülerpreis der HGBS vergeben werden. Ab 2023 soll dann ein weltweit ausgeschriebener Wissenschaftspreis das Portfolio der Stiftung abrunden. Hier wird Prof. Úrsula Oswald Spring aus Mexiko die Jury unterstützen. Über den aktuellen Stand der Dinge berichtete das Trio dieser Tage im Stiftungshaus.

Bewusst habe man auf den Tag genau 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs die Stiftung am 8. Mai 2020 gegründet, so Brauch: „Unsere Generation hat keinen Krieg erleben müssen.“ Allerdings haben Forscher wie der Nobelpreisträger Paul Crutzen mit der Entwicklung und den Abwürfen der Atombomben auch ein neues Zeitalter ausgerufen: Das Anthropozän (altgriechisch: anthropos: Mensch; kainos: neu) habe das Nacheiszeitalter Holozän (altgriechisch: holos: ganz; kainos: neu) abgelöst. Denn: „Erstmals kann der Mensch die (Um-)Welt zerstören. Damit ist der Mensch ein geologischer Faktor geworden. Indem er in die Atmosphäre eingriff, ist er auch in den Sedimenten nachweisbar.“

Ziel der Stiftung – und der beiden künftig regelmäßig auszurufenden Preise – soll es sein, Brücken zu einem nachhaltigen Leben und Wirtschaften zu entwickeln. Den Umbau unserer Industriegesellschaft unter dem Vorzeichen der Klimaneutralität, wie es der „European Green Deal“ vorsieht, werde die derzeitige Schülergeneration während ihrer Lebens- und Arbeitszeit hautnah erleben. Deshalb wolle die Stiftung mit dabei helfen, die Zukunftsfragen zu lösen.

„Die Schüler entscheiden selbst über ihre Themen. Sie haben mich überzeugt, denn sie sind sich der anstehenden Probleme vollkommen bewusst“, bricht Hans Happes eine Lanze für die Jugend. „Ich bin begeistert von den Schulbesuchen, auf unsere Jugendlichen lasse ich nichts kommen“, unterstreicht der ehemalige Schulleiter. An der ersten Auflage des Schülerwettbewerbs beteiligen sich das Burghardt-Gymnasium Buchen, das Auguste-Pattberg-Gymnasium und das Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach sowie das Ganztagsgymnasium Osterburken. Später soll der Wettbewerb durchaus auf eine breitere Basis gestellt werden.

„Jeder hat einen Plan. Die Schüler wollen tiefer gehen, nicht nur die Worthülse Klimawandel wiederholen“, beschreibt Happes seinen ersten Eindruck. Auch Hans Günter Brauch freut sich, dass die Schüler ihre Themen stark auf den Neckar-Odenwald-Kreis herunterbrechen. Ganz nach dem Motto: „Global denken, lokal handeln.“ Unterstützt von mehreren Sponsoren, werden im Dezember die Büchergeschenke übergeben. Bereits im Juni nächsten Jahres soll dann der Schülerpreis vergeben werden.

In der Form der Beiträge ist die Stiftung absolut offen. Ob ein Film, eine Reportage oder ein Video, auch ein klassischer Textbeitrag mit maximal 30 Seiten sei möglich. Einzelne oder Gruppen mit dem kreativsten Beitrag erwartet an jeder Schule ein mit 200 Euro dotierter Preis.

„Ich freue mich, dass auch ein Wissenschaftspreis in Mosbach vergeben wird“, betonte Georg Nelius. Es gehe dabei um existenzielle Themen, um die Zukunftsthemen der jungen Leute. Einem „Katastrophismus“ erteile man aber eine klare Absage: „Ich habe den Zukunftsoptimismus nach wie vor“, stellte Nelius klar. „Das Hauptziel besteht darin, Chancen auf Lösungen zu transportieren.“

Info: www.hgb-stiftung.de.

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