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Gemeinsames Thema:
Frieden und Ökologie im Anthropozän
Global Denken und Lokal Handeln
1. Wissenschaftspreis 2023
Dokumente
Virtuelle Bibliothek – Presseberichte

Fotoquelle: ESA, Mereosat 10, Eumetsat, 7. August 2012

Fotoquelle: NASA, 14 August 2007

Fotoquelle: Russia Elektro-L No.1 Earth image

Temperaturen auf der Erdoberfläche im Juli 2021; Fotoquelle, NASA

Waldbrände: 2000-2021; Fotoquelle: NASA

H.G. Brauch Science Prize for
Peace and Ecology in the Anthropocene

Vor dem globalen Hintergrund im Jahr 2020 hat die Hans Günter Brauch Stiftung für Frieden und Ökologie im Anthropozän (HGBS) einen internationalen Wissenschaftspreis gestiftet, der gemeinsam mit den Schülerpreisen für Friedensökologie der HGBS ab 2023 alljährlich Anfang Juni in Mosbach feierlich vergeben werden soll.

  • Der Hans Günter Brauch Science Prize for Peace and Ecology in the Anthropocene (HGBSP) möchte innovative Arbeiten in englischer Sprache von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Natur- und den Sozialwissenschaften aus allen Teilen der Welt (vor allem auch aus Ländern des globalen Südens) auszeichnen.
  • Die prämierte Arbeit soll Fragen der Friedensforschung und der Ökologie verknüpfen. Als Vertreter von Konfliktparteien sollen die Preisträger ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse mit Initiativen einer ‘ökologischen Friedenspolitik’ in praktische Politik zur Förderung einer Friedensbildung nach Konflikten bzw. zur Vermeidung einer Eskalation von umweltinduzierten Konflikten in gewaltsame innerstaatliche Konflikte (Bürgerkriege) und in Kriege zwischen Staaten umsetzen.
  • Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren berufliche Tätigkeit bis ins Jahr 2050 reichen, werden in ihrer Forschung, Lehre und Politikberatung zahlreichen neuen Herausforderungen gegenüberstehen und Erfahrungen machen, die nicht ausschließlich aus Sicht ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Disziplin zufriedenstellend bearbeitet werden können.
  • Der Hans Günter Brauch Science Prize (HGBSP) for Peace and Ecology in the Anthropocene möchte vor allem innovative und disziplinübergreifende multidisziplinäre, interdisziplinäre und transformative Brückenschläge auszeichnen, für die der amerikanische Biologe E.O. Wilson (1988) den Begriff ‘consilience’ prägte. Damit meinte er eine gewissenhafte Verknüpfung kausaler Erklärungen über Disziplinen hinweg, wobei “die Schnittstellen zwischen den Disziplinen so wichtig werden wie die Disziplinen selbst", was "die Grenzen der Sozial- und Geisteswissenschaften berühren würde“.
  • Ein friedensökologischer Forschungsansatz, der zu einer ökologischen Friedenspolitik beitragen möchte, sollte ‘transformativ’ ausgerichtet sein und die Überwindung des status quo in dem Forschungsansatz berücksichtigen.
Von der Friedensökologie zu einer ökologischen Friedenspolitik

Für diese erkennbaren Veränderungen müssen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Studierenden, ihre gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsträger sensibilisieren, vorbereiten und mit ihnen in Ihren Lehrveranstaltungen, Vorträgen und Publikationen diese Herausforderungen und die Suche nach nachhaltigen Lösungswegen behandeln und das kreative Nachdenken über Auswege und Lösungen fördern.

  • Dies berührt fast alle Studienfächer und wissenschaftliche Disziplinen. Die Preissumme für den Hans Günter Brauch Science Prize (HGBSP) beträgt alljährlich 3.000 EUR. Diese Preissumme kann von der Stiftung durch öffentliche Zuwendungen und Spenden erhöht werden. Ferner übernimmt die Stiftung die Reisekosten der Preisträgerinnen und Preisträger sowie einer Laudatorin bzw. eines Laudators nach Mosbach.
Mögliche Themenfelder
  • Unfrieden, Krisen, gewaltsame Konflikte und Kriege und dadurch mit ausgelöste Migrationsbewegungen werden Probleme der internationalen Politik bleiben.
  • Die Folgen des vom Menschen beeinflussten Klimawandels sind auch in Deutschland, in Baden-Württemberg und im Neckar-Odenwald-Kreis erkennbar.

 

 

Wissenschaft und Bildung
  • Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, des internationalen Friedens und des Umweltschutzes, insbesondere der Friedensforschung, der Ökologie und der Wechselbeziehungen von Frieden und Ökologie (Friedensökologie) im Anthropozän, der neuen Epoche der Erdgeschichte.
  • Ziel der Stiftung und ihres Wissenschaftspreises ist die Förderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die innovative wissenschaftliche Beiträge zur Forschung zu Fragen des Friedens weltweit leisten.
  • Diese Fragestellungen sollen neue Erkenntnisse zur Lösung von Umweltkonflikten, die zu gewaltsam ausgetragenen Auseinandersetzungen führen können, erbringen und durch Umweltzusammenarbeit zur Friedenskonsolidierung nach Konflikten beitragen.
  • Viele dieser Konflikte sind mit ethnischen und religiösen Problemen belastet.
  • Bei einem Nichthandeln können neue gewaltsame Konflikte entstehen.

Ziel der Friedensökologie ist die Analyse der Zusammenhänge zwischen Umwelt, Sicherheit und Frieden im Anthropozän, das zwischen 1945 und 1950 begann.

Ziele des Wissenschaftspreises

Der Wissenschaftspreis wird ab 2023 alljährlich in englischer Sprache ausgeschrieben und vergeben. Der Preis möchte vor allem jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (unter 40 Jahren) insbesondere aus Staaten der Dritten Welt ansprechen.

Konditionen des Preises

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wissenschaftspreises erhalten als Auszeichnung

  • Eine Urkunde;
  • Einen Geldpreis in Höhe von 3000 €;
  • Die prämierten Arbeiten können auf der Webseite der Stiftung veröffentlicht werden.
  • Die Veröffentlichung eines Sammelbandes mit den besten Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger mehrerer Jahre soll im Lichte ihrer Qualität und der verfügbaren Mittel der Stiftung geprüft werden.
Dokumente

Konzeptpapier des Wissenschafts-preises

Termine für 2022/2023

Der Wissenschaftspreis wird erstmals im Juni 2023 vergeben.

Wissenschaftliche Aktivitäten zu den Themenbereichen

 

Wissenschaftliche Publikationen

 

Querverweise

 

 

 

 

 

 

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